Aktuelles

Digitaler Rundgang und Künstlerporträts – Jahresschau 2020

Dezember 18, 2020

Hier der Link zum digitalen Rundgang durch die Jahresschau in der Kunsthalle St.Annen:

https://www.youtube.com/watch?v=kTDzwBiMCPQ&feature=emb_logo

die Künstlerporträts werden hier gezeigt:

https://kunsthalle-st-annen.de/kuenstlerportraet

 

 

Katalog zur Jahresschau 2020

Dezember 17, 2020

Der vierfarbige Katalog zur Jahresschau, der neben einer Abbildung eines Exponats jeder Künstlerin/jedes Künstlers auch Vita und kurze Texte zu den Arbeiten enthält, kann für 10 Euro über die Gemeinschaft Lübecker Künstlerinnen und Künstler erworben werden.

Sie können den Katalog per Mail an info@gemeinschaft-luebecker-kuenster.de bestellen.

Für eine Vorschau des Katalogs klicken Sie bitte auf das Bild.

Die Preisliste der in der Jahresschau enthaltenen erwerbbaren Exponate können Sie hier einsehen.

Digitale Eröffnung der Jahresschau 2020

Dezember 12, 2020

Hier der Link zum Video der digitalen Eröffnung der Jahresschau 2020 in der Kunsthalle St. Annen:

Digitale Eröffnung

Wir gratulieren der aktuellen Jahresschau-Preisträgerin ULRIKE HEIL.

Die Gemeinschaft Lübecker Künstler:innen

 

Jahresschau Lübecker Künstlerinnen und Künstler 2020

Dezember 3, 2020

29.11.2020 – 10.01.2021

Wir würden uns freuen, Sie zur Jahresschau der Lübecker Künstlerinnen und Künstler 2020 in der Kunsthalle St. Annen begrüßen zu dürfen. Leider sieht es momentan so aus, dass es zunächst nur einen digitalen Rundgang durch die Ausstellung geben wird. Sobald dieser zur Verfügung steht, finden sie hier den Link.

Es wird eine digitale Eröffnung geben – am 12.12.20 um 12.00 Uhr

Zur Eröffnung sprechen:

Dr. Antje-Britt Mählmann, Leiterin Kunsthalle St. Annen

Rainer Wiedemann, 1. Vorsitzender Gemeinschaft Lübecker Künstler:innen

Laudatio auf den/die Preisträger:in der Jahresschau: Jens Lange, Mitglied der Jury

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der alle Ausstellenden mit einem Exponat, der Vita
und kurzem Text zur Arbeit vorstellt. Informationen – z.B. zur Möglichkeit, diesen zu erwerben –  folgen in Kürze.

Teilnehmende Künstler:innen:

Susanne Adler | Klaus Ammann | Eva Ammermann | Rainer Bendfeldt | Ulrich Bittmann | Wolfgang Blockus | Regine Bonke | Frauke Borchers | Heinke Both | J.Georg Brandt | Jos de Kleijn | Burkhard Dierks | Christian Egelhaaf | Sabine Egelhaaf | Bernd Rüdiger Ehlert | Anja Caroline Franksen | Ingrid Friedrichsen | Uwe Greiß | Hildegard Grenzemann-Spiller | Martin Gries | Leonardo Grünig | Maria Gust | Ulrike Heil | Ulrich Heim | Barbara Heuer | Heiner Kühn | Jens Lange | Thai Lüdi | Rainer Michel | Ida Möller | Ingrid Mohr | Christof Müller | Julia Nadeno | Dieter Ohlhaver | Christine Rudolf | Tina Schönwald | Mareile Schröder | Gesche Stiebeling | Siobhan Tarr | Anne von der Heyde | Gundula Wallenborn | Carolin Windt

Bitte informieren Sie sich auch über die Webseite der Kunsthalle St. Annen zu den Terminen.

Hansestadt Lübeck | die LÜBECKER MUSEEN
Kunsthalle St. Annen | St. Annen-Straße 15 | 23552 Lübeck

Tel.: 0451-122-4137 | E-Mail: mq@luebeck.de | www.kunsthalle-st-annen.de

67. Landesschau Bildender Künster Schleswig-Holsteins

Dezember 2, 2020

Der Bundesverband Bildender Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein, veranstaltet seit 67 Jahren seine Landesschau. Gezeigt werden Werke von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Schleswig-Holstein, die von einer siebenköpfigen Fachjury ausgewählt werden. Diesmal findet die Ausstellung in der Zeit vom 06. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 im  Ostholsteinmuseum Eutin statt.

Unter den ausgewählten Künstlern sind mit Christian Egelhaaf, Waltraud Stalbohm und Regine Bonke auch Künstler der Gemeinschaft Lübecker Künstler vertreten.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie müssen Museen bis zum 20.12.2020 geschlossen bleiben. Eine Eröffnung wird es deshalb nicht geben können. Digital werden die Kunstwerke der Ausstellung aber sichtbar sein, auch wenn das die Freude am Original nicht ersetzen kann. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Museums und des BBK-SH.

Die Preisträger*innen des Landesschaupreises und des Förderpreises werden in diesem Jahr vorab im Beisein der Medien geehrt und bekannt gegeben.

Es erscheint ein Farbkatalog, in dem jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer mit einer Werkabbildung vertreten ist.

Ausstellungsdauer: 06.12.2020 – 31.01.2021

Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
Kontakt: info@oh-museum.de Tel.: 04521-788520

Geöffnet: Dienstag – Freitag 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag, sowie an den Feiertagen 11-17 Uhr. Geschlossen: Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester.

Nachruf: Erich Lethgau, Gerhard Backschat

November 12, 2020

Nachruf

Meine Erinnerungen an zwei für die Städte Lübeck und Kiel wichtige Künstlerpersönlichkeiten. Beide verstarben vor kurzem und relativ nah hintereinander.

Erich Lethgau, geb. am 23.11.1940, gestorben am 11.09.2020
Gerhard Backschat geb. am 09.01.1940, gestorben am 30.10.2020

Gerhard Backschat

Als ich 1972/73 in die Gemeinschaft Maler und Bildhauer e.V. aufgenommen wurde, sah die Gemeinschaft noch ganz anders aus, und hauptsächlich männliche Kollegen führten die Künstlergemeinschaft mit der damaligen Größe von etwa 30 bis 40 Personen. Ich lernte Gerhard Backschat als leisen und sehr bescheidenen Menschen kennen, der genau wusste, was er wollte und konsequent seinen gesetzten Zielen folgte.  Gerhard Backschat und Erich Lethgau – in den 1970er Jahren genannt „die Zwillinge“ – waren in den Arbeitsausschüssen und im Ausstellungsgeschehen aktive Persönlichkeiten und bekannt geworden durch ihre gemeinsam geplanten und durchgeführten zahlreichen Projekte für die Kunst im öffentlichen Raum, damals Kunst am Bau. Beispiele kennt man in Lübeck u.a. vor dem Behördenhochhaus, vor Schulen, der Uni und Fachhochschule, dann über Lübeck hinaus in Hamburg, Rendsburg, Eutin, an der ehemaligen Grenzstelle  Gudow der Autobahn nach Berlin. Auch als Maler und Grafiker waren ihre Arbeiten jedes Jahr in den Jahresschauen – damals noch im Museum am Dom – ein High-Ligth – . Beide Künstler muss man zu den Konstruktivisten zählen. Sie bemühten sich intensiv um die gute Form und bewusste Farbauswahl. Weiterlesen...

1962 bis 1968 studierte Gerhard Backschat an der Fachhochschule für Gestaltung Kiel (ehemalige Muthesius- Werkkunstschule) . Seit 1974 übernahm er einen Lehrauftrag an dieser Fachhochschule Kiel für den Fachbereich Gestaltung, Malerei, Grafik und Objekt. Bis ins Jahr 2012 unterrichtete er viele Studienanfänger-Innen als Dozent für die Farbenlehre. Er bezeichnete sich selbst als abstrakten und konkreten Künstler. Seine Arbeiten waren immer OT (ohne Titel), seine Farbwahl folgte jedoch nicht den strengen Gesetzen der Konstruktivisten, die nur die reinen Primärfarben in der Kombination von Nichtfarben gelten lassen wollten. Er verzichtete nicht dogmatisch auf weitere Mischfarben und  auf Hell-Dunkel-Übergänge, nein, er erarbeitete sich eine eigene Farbenlehre, die auf seinen Erfahrungen beruht, u.a. dass jeder Mensch auf eine bestimmte Farbe anders reagieren kann. In Kiel trat G. Backschat in den Bundesverband Bildender Künstler S-H (BBK) ein, in dem er sich ab 1981 – 1999 stark für den Ausstellungsbetrieb der vereinseigenen Ausstellungen im Brunswiker Pavillon engagierte. Er prägte das Farbkonzept des BBK Pavillons und war mitverantwortlich für die Gestaltung der Landesschau-Kataloge. Parallel zu seiner Tätigkeit in Kiel machte der sich in Lübeck wohnende Künstler und Lehrer G. Backschat einen guten Namen in der Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer. Auch hier war er unermüdlich in den Arbeitsausschüssen bis in die 1990er Jahre tätig für die Durchführungen der Jahresschauen und die Gestaltung der Kataloge. Man sollte bedenken, dass alle Arbeiten in den Vereinen ehrenamtlich getätigt werden und ungeheuer viel Zeit kosteten.

Als ich Ende der 1970er und zu Beginn der 1980er Jahre zum ersten Mal den Posten des ersten Vorsitzenden der Gemeinschaft übernahm, wurde bekannt, dass die Jahre der Jahresschau im Museum am Dom bald vorbei sein würden. Das Museum sollte zum Naturhistorischen Museum umgebaut werden, und die Künstler sollten sich eine neue Bleibe suchen. In den 1980er Jahren versuchten G. Backschat als 2. Vorsitzender und ich ein Haus zumindest für vereinseigene Ausstellungen zu finden. Wir gründeten mit vielen bekannten Lübecker Bürgern und Politikern 1982 einen Förderverein und konnten schon bald ein Haus im Engelswisch 65 finden, dass für uns als Künstlerzentrum für moderne Kunst saniert und ausgebaut wurde. Wir konnten das neue Domizil 1984 beziehen. G. Backschat blieb lange Zeit bis zum Ende des Fördervereis im Dezember 2000 die aktive, treibende Kraft im Ausstellungsbetrieb des Vereins.  Er prägte das Gesicht, die Kataloge und Veröffentlichungen des Künstlerzentrums mit seinen überzeugenden Farb- und Formsinn.  Als das Museum am Dom tatsächlich in ein Naturhistorisches Museum umgewandelt wurde, gab uns das neu gegründete Forum Burgkloster die Möglichkeit, in seinen Räumen die Jahresschau und eine Frühjahresausstellung zu zeigen.

Backschats lange Arbeit als Dozent für Farbpsychologie in Kiel an der Fachhochschule , aber auch im BBK wirkte sich auch aus auf den Ausstellungsbetrieb im Künstlerzentrum Lübeck, da auf diesem Wege viele junge und frisch ausgebildete Künstler-Innen ihre neuen und modernen Arbeiten auch anderenorts ausstellen konnten. Für Lübeck war das ein großer Gewinn!

Ganze 40 Jahre arbeitet G. Backschat dann auch noch als Dozent an der Lübecker VHS. Das sind bis zum September 2020 ganze 80 Semester anspruchsvollen Unterrichts an der Lübecker VHS mit sehr vielen treuen Teilnehmern-Innen. Ebenso war er jahrzehntelang tätig für die Vorwerker Diakonie und verantwortlich für das Design, Logo und andere Tätigkeiten wie u.a. die Kunst- und Kunsthandwerker Märkte. Der Gemeinschaft Lübecker Künstler blieb er als Mitglied bis zu seinem Tode treu, wenn er auch schon viele Jahre keine Arbeiten z.B. in den Lübecker Jahresschauen zeigen mochte.

Für seine großartige Arbeit als Lehrer und Künstlerkollege hat er in Kiel und besonders in Lübeck viele Spuren hinterlassen und viele Menschen durch seinen Unterricht beglückt.

zur Künstlerseite von Gerd Backschat bei der Gemeinschaft Lübecker Künstler

Erich Lethgau

Ein ebenso beeindruckender Künstler und Mensch war Erich Lethgau. Auf mich wirkte er ähnlich wie Gerhard Backschat sehr ruhig, gelassen und besonnen. Während sich G. Backschat bis zu seinem Tode für die pädagogische Arbeit in der Erwachsenbildung entschieden hatte und sich von seiner freischaffenden Arbeit als Künstler immer mehr zurückzog, war es bei Erich Lethgau genau umgekehrt. Er zog sich im Laufe der Jahre immer weiter zurück von der Öffentlichkeit, trat aus den Verbänden aus und arbeitete erfolgreich als freischaffender Künstler. Seit 1995 betrieb er bis zu seinem Tode seine Galerie EL in der Hüxstraße der Lübecker Innenstadt. Weiterlesen...

Erich Lethgau studierte 1962 bis 1965 an der HfbK Hamburg und der Universität Hamburg. Nach seinem Studium arbeitete er von 1966 – 1977 als Kunstlehrer in Lübeck und in Hamburg. Er gründete in Stubben bei Bad Oldesloe in einem ehemaligen Schulgebäude seinen Wohnsitz und hatte mit seiner Frau Anke 5 Kinder. Er trat in die Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer e.V. und in den Bundesverband Bildender Künstler S-H e.V. (BBK) ein und bewarb sich viele Jahre erfolgreich mit seinen typischen Arbeiten – Reliefs und Siebdrucke – bei der Lübecker Jahresschau und der Landesschau. Im BBK half E. Lethgau lange Zeit  ehrenamtlich als Fotograf für die Erstellung der Aufnahmen für den Landesschau-Katalog. Gemeinsam mit G. Backschat trat er lange Zeit als guter Organisator und Gestalter großer Gruppenausstellungen wie für die Jahresschauen oder Frühjahresausstellungen in Lübeck in Erscheinung. Bis 1970 arbeitete er zeitweilig mit dem Bildhauer Georg Weiland in Reinfeld zusammen und ab dem Jahr 1971 für einige Jahre in einer ARGE zusammen mit Gerhard Backschat. Nachdem er sich 1977 vom Schuldienst zurückgezogen hatte, widmete er sich ausschließlich  als erfolgreicher freischaffender Künstler seinen plastischen Objekten, mit denen er in ganz Deutschland Erfolg hatte. Er realisierte Reliefs, Objekte und viele Freiplastiken, Wegzeichen und Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus als Kunst im öffentlichen Raum u.a. in Kiel, Rendsburg, Westerland/Sylt, Rellingen, Bad Oldesloe, Lübeck, Neumünster, Bargteheide, Uetersen, Geesthacht, Oldenburg, Hameln, Hamburg und München. Auch er hatte  ähnlich wie G. Backschaft eine ganz eigenes Farbverständnis und war eine Zeit lang als Farbberater und Berater für Orientierungssysteme im Schul-, Verwaltungs- und Industriebau tätig.

Der Kunsthistoriker Dr. Jenns E. Howoldt äußerte sich zu seinen Arbeiten wie folgt: „…Die strengen, statischen Bildfiguren, die eine stille, ja fast meditative Haltung ausdrücken und vom Betrachter verlangen, werden in zwei Richtungen weiterentwickelt: der Dynamisierung von Farbe und Form durch deren flexibles, fast organisches Schwingen und der plastischen Modellierung der Fläche durch das Relief. …Ein Grundzug dieser Arbeiten scheint mir darin zu liegen, dass sie einen Ausgleich zwischen Bewegung und Ruh, eine Verbindung des Konstruktiven mit dem Organischen suchen.“

Lübeck, den 06.11.2020

Rainer Wiedemann, 1. Vorsitzender der Gemeinschaft Lübecker Künstler e.V.

Artler: Weitergehen

November 11, 2020

Im Rahmen unserer Ausstellung Nr. 45 zeigen folgende Künstlerinnen und Künstler ihre Werke:

Susanne Adler · Erika Ammann · Frauke Borchers · Uschi Cravillon-Werner · Maria Gust
Karin Lammert · Ute Lübbe · Ingrid Mohr · Christine Rudolf · Alexandra Seils
Mareile Stancke · Vivien Thiessen · Ulrich Bittmann · J. Georg Brandt · Nicolas de Cuvry
Uwe Greiss · Jens Lange · Hugo Marth · Stephan Schlippe · Volkmar Schmidt
Thomas Schmitt-Schech · Wolfgang Tonne · Rainer Wiedemann

Die Ausstellung ist geöffnet ab dem 19. November zur gewohnten Zeit um 17 Uhr. Sie treffen an allen Öffnungstagen im Artler an der Ausstellung beteiligte KünstlerInnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ausstellungsdauer: Bis 19. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 17 bis 19 · Sonnabend 12 bis 14 Uhr

Artler Kunstkollektiv
Große Burgstr. 32
23552 Lübeck
Tel. 0175-5209777
www.artler.net

Artler: Licht in der Dunkelkammer

September 22, 2020

Ausstellung No 44 im Artler – Licht in der Dunkelkammer
Hildegard Grenzemann-Spiller und Rainer Wiedemann

Eröffnung: 26.09.2020 – Ausstellungsdauer bis zum 24. Oktober 2020

Beide, die Künstlerin Hildegard Grenzemann-Spiller und der Künstler Rainer Wiedemann  beschäftigen sich mit der experimentellen Fotografie und beide arbeiten mit in der Natur gefundenen oder aus der Natur genommenen Materialien wie Blüten Samen und Nadeln, sowie selbst geerntetes Obst und Gemüse. WährendGrenzemann-Spiller in ihren Arbeiten die von der Natur gegebenen Strukturenrätselhaft und abstrakt in schwarzweiss und auch farbig koloriert verarbeitet, stellt Wiedemann seine Früchte zu inszenierten Stillleben zusammen. Im Sinne einer Pseudo-Solarisation in der analogen Dunkelkammer, arbeitet er mit Umkehrungen und Farbfiltern, die zu ganz neuen Sehweisen natürlicher Gegebenheiten führen.

„Licht in der Dunkelkammer“ bedeutet in der analogen Fotografie, dass eine Belichtung des Fotopapieres mit Negativmaterial über das Vergrößerungsgerät erst sichtbare Ergebnisse zutage bringt. Noch einmal ein sehr kurzes Licht, während das schon belichtete Foto im Entwicklerbad liegt, bringt wieder ganz andere graphische Ergebnisse, die man durch mehrfaches Umkopieren bis zu einer zarten Zeichnung treiben kann. Das gilt für die S/W-Fotografie wie auch für die Farbfotografie. Dieses Verfahren nennt man Pseudo-Solarisation. In der digitalen Fotografie ist das Arbeiten in der Dunkelkammer mit Chemikalien und Licht auf das Arbeiten am PC mit Photoshop-Programmen verlagert. Die Arbeit macht aber nicht weniger Spaß und kann mit entsprechendem Wissen um die zur Verfügung gestellten Programmen unendlich viele und spannende Ergebnisse im Sinne der Abstraktion und Verfremdung zutage bringen.

Heinke Both & Stephan Schlippe: KEEP CULTURE COOL

September 7, 2020

28.08. – 17.09.2020
Plakatwand Lübeck Höhe Kanalstrasse 26

Gefördert durch den Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.