Wolfgang Blockus

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1944
geb. in Bromberg/Westpreußen, in Hamburg aufgewachsen.

Nach der Ausbildung zum Fernmeldehandwerker mit dem 2. Bildungsweg erste Kontakte zur Bildenden Kunst und zur Kunstgeschichte

1968
Umzug nach Berlin, Beginn der künstlerischen Tätigkeit als Autodidakt.

1972
Aufnahme in den Bundesverband Bildender Künstler Berlins. Gründungsmitglied der Gruppe „Futura“ (Kritische Realisten). In dieser Zeit zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (1. Maisalon, Haus am Lützowplatz) auch international.

1979
Umzug nach Borgholzhausen (Ostwestfalen).

Gründung des Kulturvereins Borgholzhausen mit der Künstlerin und späteren Ehefrau Michaela Berning-Tournier. Leitung des Kulturvereins als 1. Vorsitzender bis 1996. Von 2003 – 2013 Dozent für Lasierende Ölmalerei an der Sommerakademie in Borgholzhausen. Während des Aufenthaltes in Borgholzhausen zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

2006
Umzug nach Lübeck.

seither
Teilnahme im Kreuzfahrtterminal an der von der Kunstinitiative Travemünde veranstalteten internationalen Ausstellung „Vier Tage im März“ im Jahre 2008. Neben Ausstellungen im Museum Geschichtswerkstatt Herrenwyk (2012), der Galerie Essigfabrik (2012 und 2014), der Galerie Zellweger (2011 und 2012) und der Kunsttankstelle Defacto-Art (2017 und 2018) im Raume Lübecks erfolgten weitere Ausstellungen und Ausstellungs-beteiligungen im Raume SH, Ostwestfalen/Lippe und Chateauroux (Frankreich). “Aufbruch in die Stille”- Landschaftsmetamorphosen,
Ausstellung mit Michaela Berning-Tournier im Hans-Ralfs-Haus für Kunst und Kultur, Neustadt/Holstein (2016). „Zwiesprache“, Ausstellung mit Michaela Berning-Tournier im Kunstverein Gütersloh (2017). Eintritt in die Lübecker Künstlergemeinschaft Defacto-Art (2017). „Erlebnis Natur“, ein Künstlerpaar im Dialog, Galerie Herzog, Berlin (2018).
Aufgenommen in der Gemeinschaft Lübecker Künstler e.V. 2018

Teilnahme an der 55. Landesschau im Landesmuseum Schloss Gottorf,
der 61. Landesschau im Ostholsteinmuseum Eutin, der 62. Landesschau in der Drostei in Pinneberg und der 64. Landesschau im Nissenhaus Husum.
2018 Teilnahme an der Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler in der Kunsthalle St. Annen.

 

Sabine Marzinkewitsch M.A (Gütersloh) zu den Arbeiten:

Wolfgang Blockus´ Landschaften sind gekennzeichnet von einer eindrucksvollen Weite. Diese resultiert nicht zuletzt aus einer klaren Aufteilung von Flächen. Die Weite im Bildwerk korrespondiert mit einer ambivalenten Tiefsinnigkeit des bildtheoretischen Hintergrundes seiner Malweise. Natur will hier in ihrer Unvergänglichkeit verstanden werden, was sich auch in einer reduzierten Farbigkeit ausdrückt. Diese ist kennzeichnend für viele Landschaften des Künstlers, der sich selbst als einen Naturmenschen beschreibt. Stille und Erhabenheit stellt sich vor den Bildern von Wolfgang Blockus ein. Der Betrachter wird an sich selbst zurückverwiesen und erlebt eine einzigartige und zugleich universelle Sprache der Natur. Eine Sprache, die in einer zunehmend digitalisierten Welt darauf aufmerksam macht, dass gerade diese technisierenden Einflüsse tiefer in das menschliche Leben eingreifen als je zuvor.
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