Janine Gerber

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* 1974 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)

2001-2003 Akademie der Bildenden Künste München, Prof. Jerry Zeniuk I 2003-2006 Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Prof. W. Liebmann, Prof. Katharina Grosse (Diplom) I seit 2006 freischaffend I 2007 Schleswig-Holstein-Stipendium, GEDOK, Lübeck I 2009 Umzug nach Schleswig-Holstein I 2013 Jahresschau-Preis der Gemeinschaft Lübecker Künstler e.V. I  2013 Einzel-Katalogförderung der Ilse-Augustin-Stiftung, Berlin I  2014 Brückenwächter Residenzstipendium, Sturovó, Slowakei I 2015 Internationales Painting Symposium, Daugavpils, Lettland

ARBEITSBEREICHE: Installation I Malerei

AUSSTELLUNGEN: im In- und Ausland

Mein künstlerischer Ansatz beinhaltet die Fragestellung nach dem Raum, der sich im Bild manifestiert. Diesen wünsche ich zu öffnen, aufzulösen und dadurch neu zu definieren. Ich untersuche die Wirkung des Bildraumes in Bezug zum realen Raum.

In der Malerei mit Ölfarbe wie auch mit Tusche, schiebe ich die Farbe auf der Fläche der Leinwand, um ein Gesamtlicht zu erhalten, das das Bild trägt. Darunter liegende Flächen scheinen teilweise hindurch. Der Farbauftrag entfaltet sich. Das natürliche Licht öffnet ähnlich einer "malerischen Sonnenuhr" die dem Bild innewohnende Räumlichkeit.

Eine weitere Annäherung finde ich mit hängenden oder stehenden Papierbahnen, die ich temporär in Räumen installiere und erarbeite. Mit Cutter schneide oder reiße ich Linien, beobachte deren Öffnen und Fallen, deren Spannung zueinander. Die Flächen biegen sich vom zweidimensionalen Bildträger ins dreidimensional Räumliche und Körperliche des Papiers. Die Fläche wird zu einer Skulptur. Das Licht in den Arbeiten ist nicht greifbar, sondern fühlbar und entzieht sich einer direkten Bestimmtheit.

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