† Ilse Harms-Lipski

Die gebürtige Ostpreussin absolvierte nach dem Abitur ein vierjähriges Studium an der Kunstakademie in Kassel bei den Professoren Kai H. Nebel (Neue Sachlichkeit, Naturstudium) und Arnold Bode (Initiator der Kasseler „Documenta“) sowie Graphik bei Professor Leistikow.

Nach Abschluss des 1. und 2. Staatsexamens erfolgte die Tätigkeit an Gymnasien in Flensburg, Rendsburgund Ratzeburg. Seit den 1960er Jahren war sie freischaffend tätig und übte zudem jahrelang eineTätigkeit als Dozentin an der Volkshochschule aus.

In zahlreichen von ihr organisierten Einzelausstellungen und in Gemeinschaftsausstellungen an verschiedenenOrten in ganz Schleswig-Holstein zeigte sie Bilder zu einzelnen Themen und Techniken oder bot einen Querschnitt durch ihr Gesamtwerk. Außerdem beteiligte sie sich regelmäßigan thematisch gebundenen Ausstellungen der Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer. Auch übernahm die Künstlerin zahlreiche Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum, darunter Entwürfe für Paramente in Kirchen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie die Gestaltung von Bühnenbildern für das Marionettentheater Fritz Fey.

Bei den verschiedensten Umwelt-Aktivitäten engagierte sie sich als Künstlerin mit der Gestaltung von Plakaten, Schautafeln und Flugblättern und zugleich als betroffene Bürgerin. Die Verleihung des Kulturpreises der Stiftung Herzogtum Lauenburg 1979 und die Auszeichnung mit der Stadtplakette der Stadt Ratzebug 1987 würdigten ihr künstlerisches Schaffen und gesellschaftliches Engagement.

In den letzten Jahren erfolgte die Beschäftigung mit zum Teil großformatigen Holzschnitten. Außerdem beteiligte sich die Künstlerin an Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen im Kreis Herzogtum Lauenburg und in Lübeck.

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