Dennis Grell

www.dennisgrellfoto.de
www.neueheimatmusik.de
www.dennisgrell.de

1981

Geburt in Lübeck

1998

erste musikalische Veröffentlichung

1999 bis 2018

Inhaber des Gardenhouse Tonstudios in Lübeck mit Kunden wie
Sony Music, Universal Music, Hansestadt Lübeck, Günther Grass Haus,
Nintendo, diverse Werbeagenturen, Radio- und TV-Produktionen

2005 bis 2018

Verlagsautor und Editionär bei AMV Alster, Peermusic Germany und ROBA
Musikverlage

2018

Erste Fotoaustellung in der Kunstwerkstatt Staven 35, Lübeck

Dennis Grell´s Arbeiten unter dem Namen neueheimat verbinden in erster Linie Fotografie und Geräuschkomposition. Nähert man sich seinem Werk, stellt man aber eher eine fortführende Wirkung fest. Die Fotografie beginnt, die Komposition folgt und vervollständigt das Bild.

Seine Fotos zeigen immer Orte an denen sich viele Menschen aufhalten, nur sieht man sie nicht. Entweder weil er eine abstrakte Form wählt, nur einen Ausschnitt oder ein Detail aus der Örtlichkeit zeigt, zu Tageszeiten fotografiert an denen sich niemand dort aufhält oder mit dem Licht bewusst Dunkelheit erzeugt. Ihn interessiert wie sich diese Orte in diesem einen Moment verhalten, wie Stille und Stillstand entsteht. Die musikalische Komposition öffnet anschließend einen weiteren Betrachtungswinkel, visualisiert quasi den Stillstand und die Leere des Raumes, folgt den Formen der gezeigten Objekte.

Thematisch interessiert ihn, übergeordnet, Einsamkeit und Anonymität. Seine Werkzeuge sind Reduktion und Repetition.

Asmus Tietchens über die Arbeit von Dennis Grell:

"Das Hören von Musik kann - wenn 's besonders gut läuft - zu rauschhaften Erlebnissen führen, kann euphorisieren, kann kurzzeitig sogar glücklich machen. Super! Nichts dagegen. Eine Sonderform des Hörens ist das  H i n h ö r e n, das analytische Hören; und das kann zu noch ganz anderen Sensationen führen. neueheimat ist bestens geeignet, solche Sensationen wahrzunehmen: Auf stets sich verändernden Flächen mit weiten Horizonten erscheinen Klangpartikel wie kleine Meteore, die ständig ihre Farbe und Gestalt wechseln, sich verwirbeln, auseinander driften, in der Ferne verschwinden und in anderer Form wieder auftauchen. Gerade die scheinbare Leere des musikalischen Raums, also die Reduktion auf das Wesentliche schafft eine Perspektive ins Uferlose. "Methode Mensch" ist nicht im altbackenen Sinn psychedelisch, sondern erfordert vom Hörer die Bereitschaft hinzuhören und hellwach zu sein, um die Vielfalt der Details erkennen zu können.  Wenn er sich dann in den Klang- und Geräuschräumen verliert, wird er Überraschungen erleben, die nachhaltig beglückend sind: Abstrakte Sounds und verschlungene Strukturen ohne narrativen Firlefanz, klar und wahr und doch phantastisch."

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