Artler No. 9

Burkhard Dierks  – bumpy raw umber

Zur Ausstellung No 9 bei Artler laden wir
Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Samstag, 12. März um 17 Uhr
Einführende Worte spricht Marlies Behm.
Musikalischer Rahmen: Marco Cegarra, Oboe

Donnerstag und Freitag 17–19 · Samstag 12–14 Uhr
Ausstellungsdauer bis zum 16. April 2O16

Die Gemeinschaft der Lübecker Künstler ehrt den Jahresschau-Preisträger 2015 Burkhard Dierks mit einer Einzelausstellung in der Galerie Artler.

Burkhard Dierks versteht seine Malerei als Gegenpol zu narrativen Darstellungen von Bildinhalten und setzt bewusst auf Reduzierung. Er konzentriert sich auf die Untersuchung malerischer Fragen, die sich allein schon aus der Farbe, aus dem Format und der Art des Auftrags auf den Bildträger ergeben.

Burkhard Dierks: „Damit die Farbe für sich selbst stehen kann, wird sie in Strichen, Flächen oder dem Duktus gesetzt, der von der Handhabung mit dem Pinsel abhängig ist und nicht von der gestischen, impulsiven oder spontanen Setzung. Es geht um Malerei einer oberflächlichen Einfachheit, in denen sowohl die Möglichkeiten einer aufbauenden Differenzierung stecken, als auch die, einer destruierenden, sich auflösenden Mal- bzw. Pinselbewegung. Von mir verwendete grobe Pinsel, Bürsten, Vertreiber, Besen tragen zu einer neutralen Lesbarkeit der farbigen Oberfläche bei. Der Zufall wird in Anteilen zugelassen – die emotionale Geste wird durch ihre serielle Wiederholung gebrochen und verneint - somit ihre eigentliche Bedeutung auf  Strich / Fläche / Streifen reduziert.“

Burkhard Dierks sieht seine Arbeit als Teil der „konzeptuellen Malerei“. Für ihn wichtige Vertreter dieser Richtung waren u.a. Imi Knoebel, Blinky Palermo oder Raimund Girke.