„… das muss sich doch mal ändern.“

„… das muss sich doch mal ändern.“ 
Renate U. Schürmeyer
Installationen und Objekte
Eröffnung am 15. April 2016, 19.30 Uhr,
im Baumhaus am Alten Hafen Wismar
Begrüßung: Thomas Beyer, Bürgermeister
Einführung: Dr. Jenns E. Howoldt, Kunsthistoriker, Lübeck

Die Ausstellung thematisiert eines der Zitate, die Renate U. Schürmeyer oft in Gesprächen zur jüngeren deutschen Geschichte gehört hatte. „Man konnte nichts verändern, harrte aus, hoffte,... es war so, was wollt man machen.“

Der Situation des Abwartens, des Wartens möchte sich die Ausstellung annähern, den Zwischenraum von Verlassen- und Noch-nicht-angekommen-Sein beschreiben.

Ein Feld goldener Erdnüsse begrüßt die Besucher - als Zeichen der Sehnsucht nach dem unendlichen Wachstum und Reichtum? Darauf folgt ein Raum mit vielen Zeichenblättern von ewig gleichem kreisen, einer ständigen Wiederholung, die der nicht enden wollenden Situation des Wartens ein Bild geben. Den Menschen, die auf der Flucht über die Ostsee aus der DDR den Tod fanden, ist ein weiterer Raum der Ausstellung gewidmet. Die Frage nach der Parallelität zu dem Heute darf gestellt werden.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai 2016 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr, bei freiem Eintritt, zu sehen. Am Freitag, den 22. und am 29. April 2016 ist die Künstlerin jeweils ab 14:00 Uhr vor Ort.

Link zur Einladung